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ÄNDERUNG DER CHEMRRV, SR 814.81:

WAS SIE JETZT DARÜBER WISSEN MÜSSEN

Mit der jüngsten Veröffentlichung zur EU-Richtlinie RoHS 2011/65/EU steht endgültig fest: Die vielseitig verwendete Leuchtstoffröhre T5- und T8 darf ab festgelegten Stichtagen im kommenden Jahr 2023 nicht mehr in Verkehr gebracht werden. In der Schweiz sind die Stoffbeschränkungen für Elektro- und Elektronikgeräte (EEG) wie Lampen im Anhang 2.18: der Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung vom 18. Mai 2005 (ChemRRV, SR 814.81) verankert. Diese Chemikalienrechtliche Bestimmungen sind mit denjenigen der europäischen Richtlinie 2011/65/EU (RoHS-RL) identisch bezüglich u.a. Art der geregelten Stoffe, betroffene Gerätekategorien und Ausnahmen von den Stoffverboten.

Doch welche Auswirkungen hat die aktuelle Überarbeitung der Richtlinie auf Ihre Projekte?

ROHS AUF EINEN BLICK – ALLE ÄNDERUNGEN, ALLE ALTERNATIVEN

Laut Richtlinie ist der Einsatz von Quecksilber in Leuchtmitteln verboten. Allerdings sieht die Richtlinie Ausnahmen für T5- und T8-Leuchtstofflampen, für Kompaktleuchtstofflampen mit Stecksockel (CFLni) sowie für HPD-Lampen und für Lampen mit besonderem Zweck (z. B. UV-C) vor.  Diese definierten Ausnahmeregelungen wurden Anfang 2022 geändert und gelten in der EU ab 2023 wie folgt:

  • ein Verbot aller T5- und T8-Leuchtstofflampen ab 25. August 2023
  • ein Verbot aller CFLni-Lampen ab 25. Februar 2023
  • eine Verlängerung der Ausnahme für HPD-Lampen um 3 bis 5 Jahre
  • eine Verlängerung der Ausnahme für Lampen mit besonderem Zweck um 3 bis 5 Jahre

Für die jüngste Anpassung wird das Bundesamt für Umwelt bis Herbst 2022 diese Änderungen in der ChemRRV aufnehmen, damit in der Schweiz der Ablauf bzw. die Verlängerung der Ausnahmen zeitgleich, wie in der EU gelten kann.

Im Gegensatz zur SLR bedeuten die letzten Neuerungen nun das vollständige Aus in der Allgemeinbeleuchtung aller T5/T8 Leuchtstofflampen und Kompaktleuchtstofflampen mit Stecksockel. Das hat erhebliche Auswirkungen auf Ihre Kunden, die diese Produkte aktuell im Einsatz haben.

SETZEN SIE AUF ZUKUNFTSSICHERE ALTERNATIVPRODUKTE VON LEDVANCE!

LEDVANCE arbeitet ständig an der Weiterentwicklung innovativer Beleuchtungstechnologien und bietet schon heute eine breite Palette effizienter Alternativen. So übertreffen die LED-Produkte von LEDVANCE die aktuellen Mindestanforderungen weitgehend. Unsere aktuelle Portfolio-Liste macht Ihnen den Technologiewechsel so leicht wie möglich: Einfach das vom EU-Verbot betroffene Leuchtmittel in der Liste finden und ein konformes Alternativprodukt aus den Bereichen LED-Lampen oder LED-Leuchten spezifizieren. Je nachdem, wie Sie sich entscheiden, sind unter Umständen weitere Schritte nötig, z.B. eine Kompatibilitätsprüfung bei LED Lampen oder eine anwendungsspezifische Lichtplanung bei LED Leuchten.

AUCH KÜNFTIG IHR VERLÄSSLICHER LICHTPARTNER

Wir beraten Sie gerne persönlich

Als Ihr starker Lichtpartner und marktführendes Unternehmen im Bereich Lampen, Leuchten und elektronische Komponenten informieren wir Sie über Neuerungen, geben Ihnen einen Überblick über Produktalternativen und unterstützen Sie umfassend bei Umsetzung und Einhaltung der RoHS-Richtlinie.
 
Sie haben Fragen rund um den Wechsel auf LED Alternativen? Nehmen Sie am besten unverbindlichen Kontakt zu unseren Spezialisten auf unter:

+41 76 248 54 28 
t.kropf@ledvance.com

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